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Tastingnotes & Whiskyblog

Dumbarton 

Dumbarton war die Grain-Brennerei des Dumbarton-Komplexes, Inverleven brannte Malt-Whisky.

Die Brennerei wurde 1938 von Hiram Walker & Sons gegründet. Malt und Grain waren wichtige Bestandteile der Ballantine’s-Blends. Im Dumbarton-Komplex wurde auch die Lomond-Still entwickelt, ein Exemplar war hier von 1959 bis zur Schließung 1991 im Einsatz. Die Gebäude sind mittlerweile abgerissen, die Brennblasen fanden hingegen noch Verwendung. So waren die Inverleven-Stills bei Waterford im Einsatz (sie wurden mittlerweile durch Replikate ersetzt), die Lomond-Still steht bei Bruichladdich und produziert den „The Botanist“ Gin.

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Dumbarton 2000 - 2023, 22 Jahre, 55,5%, Watt Whisky. Ausbau: Hogshead

Nase: Eine Mischung aus Butter und frittiertem Backteig steigt mir in die Nase, dazu recht trockene Getreidearomen. Anschließend etwas Banane und Marille, Butterkekse und Zuckerwatte, etwas Karamell. Recht einfach und süß.

Gaumen: Süß und klebrig, Kokos und etwas unreife Banane, dazu Holzleim und Popcorn mit Karamellsauce, außerdem schmecke ich Reiswaffeln.

Abgang: Eher kurz und süß, auch hier recht einfach.

Fazit: Im Geruch gefällt mir dieser Single Grain noch wirklich gut, ansonsten hätte der Whisky gerne noch einmal weitere 20 Jahre im Fass bleiben dürfen. 77/100 Punkte (2025)


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Dumbarton Single Grain 1986 - 2011, 51,5% alc. Abfüller: Scott‘s Selection

Vorbemerkung: Dumbarton ist leider Geschichte. Die Grain-Brennerei wurde im Jahr 2002 geschlossen und bereits 2005 abgerissen. Gemeinsam mit der damaligen Brennerei Inverleven bildete sie den „Dumbarton Grain Komplex“. Der Grain-Whisky war wichtiger Bestandteil der Ballantines-Blends.

Nase: Fruchtige Süße und Bastelkleber. Eine schöne Portion Kokosnuss und zudem einiges an gerösteten Aromen, Röstmalz, Angebranntes, Holzkohle und Karamell, Eichenholz.

Gaumen: Starker Antritt, der Alkohol doch recht deutlich spürbar. Vanille, Karamell und viel Eiche, etwas Pfeffer. Dazu Melone und Traubensaft.

Abgang: Mittellang bis lang, weiterhin sehr süß. Dazu Ingwer und diverse Nüsse, etwas Honig, Espresso und viel Eiche.

Fazit: Kein schlechter Single Grain, wobei der Alkohol insbesondere auf dem Gaumen noch nicht wirklich eingebunden ist. Die Nase ist wunderbar aromatisch. 81/100 Punkte (2021)

PS: Leider hat das sample nicht komplett dicht geschlossen, daher hat der Whisky etwas an Alkohol verloren und sich leicht eingetrübt.

 
 
 
 
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